Nähere Informationen bei:

 

SEKIS – Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e. V.Gartenfeldstraße 22, 54295 Trier
Tel.: 0651 – 14 11 80
Fax: 0651 – 99 17 688
Email: kontakt@sekis-trier.deTelefonische SprechzeitenMontag: 9.00-12.00 Uhr und 16.00-19.00 Uhr
Mittwoch: 14.00-16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-12.00 UhrFreitag: 9.00 -12.00 Uhr

Viele hilfreiche Informationen und Anregungen finden Sie auch auf der Homepage des Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen Rheinland-Pfalz

http://www.lvpe-rlp.de 

 
 
  

Selbsthilfegruppen in Trier und im Umland (Stand März 2013)

 

Psychiatrie Erfahrene – Trier 
2. und 4. Dienstag im Monat, 17-19.00 Uhr
Alte Schmiede, Petrusstraße 22
Flyer PE-Gruppe 
 
SeelenWorte Trier (neu 2017)14tägig samstags ab 15.00 UhrAlte Schmiede, Petrusstraße 22 
 
Depressionen – Trier 
14tägig donnerstags,19.00Uhr
ESG Trier / an der Universität
 
Depressionen II – Trier14tägig donnerstags, 18.30 UhrMutterhaus Nord, ehemaliges Schwesternwohnheim

 

Bipolare Erkrankung – Trier 
 
SHG bipolar Trier
Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige
Treffen:
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr
Bürgerhaus Trier-Nord, Franz-Georg-Str. 36 in 54292 Trier
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte den Aushang an der Eingangstür beachten.
 
Angst und Panikattacken – Trier / 2 SHG14tägig montags, 19.00 Uhr im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen14tägig mittwochs, 19.30 Uhr AWO Trier, Saarstraße 
 
Zwangserkrankungen – Trier1 x monatlich samstags, 15.00 bis 17.00 Uhr
Bürgerhaus Trier-Nord
 
EA-Frauengruppe Trier
2. und 4. Donnerstag im Monat, 19.30 bis 21.30 Uhr
Familienbildungsstätte Trier, Krahnenstraße 39b
 

 

 
In der Region bestehen folgende Selbsthilfegruppen
 
Psychiatrie Erfahrene -Wittlich
„Wende Treppe“
in der Regel 14tägig, Termine auf Anfrage bei SEKIS
 
SeelenWorte – Saarburg
 2. Dienstag im Monat, Café Hackenberger
 
Ängste und Depressionen Kaisersesch (neu 2016)Treffen 14tägigÄngste und Depressionen Bitburg (neu 2017)14tägig dienstags,18.00 bis 20.00 Uhr
Caritas-Beratungsstelle Bitburg, Brodenheckstraße 1
Gesprächskreis „Meine Seele darf sprechen“ in Daun14tägig im DRK-Haus, Termine auf Anfrage 

Angst und Depressionen – Kusel

“Lichtblick”
1. und 3. Donnerstag im Monat, 18.00-19.30 Uhr
Katharina von Bora Haus, Kusel
 
 
Depressionen – Cochem
2. und 4. Donnerstag im Monat im Krankenhaus Cochem,19.00Uhr
 
 
Emotions Anonymous – Bernkastel-Kues
1. und 3. Dienstag im Monat,19.30Uhr
Klinik Burg Landshut, Kueser Plateau
 
  
Emotions Anonymous -Bitburg
montags,19.00Uhr
Tagesklinik Krankenhaus Bitburg
  
Emontions Anonymous – Bullay
14tägig, 19 bis20.30Uhr
(Anfrage bei SEKIS)
 
 
Psychische Erkrankungen „Jo zu mir“ – Ettelbruck / Luxemburg
Für Betroffene UND Angehörige von psychischen Erkrankungen aller Art
14tägig freitags in Ettelbruck
 
 
 
 

 

Kommt eine Selbsthilfegruppe für mich in Frage?

Soll ich an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen?

 

Hier einige Informationen und Überlegungen zum Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen.

 

Was ist eine Selbsthilfegruppe?

„Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen auf örtlicher / regionaler Ebene, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten und/oder psychischen Problemen richten, von denen sie entweder selbst oder als Angehörige betroffen sind.“

Quelle: Gemeinsame und einheitliche Grundsätze der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20 Abs.4 SGB V vom 10.03.2000

Selbsthilfegruppen sind enge und vertrauliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern. Vieles, auch sehr Persönliches, kommt dabei zur Sprache. Manche Mitglieder legen deshalb Wert auf Anonymität und besuchen ein Gruppe an einem anderen Ort als ihrem Wohnort.

Soll man sich einer Selbsthilfegruppe anschließen?

Ob eine Selbsthilfegruppe für einen selbst gut ist weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Manche haben sehr gute Erfahrungen, andere sehen dies eher kritisch.  Was einem hilft kann man erst wissen, wenn man es versucht hat.

Für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die mitunter  Angst haben, überhaupt aus dem Haus zu gehen, können die sozialen Kontakte in der Gruppe ganz besonders hilfreich sein. Und in einer Krisensituation sind mitunter die anderen Gruppenmitglieder wichtige Gesprächspartner und gelegentlich auch persönliche Begleiter,  z.B. in eine Klinik. Bei seltenen Krankheiten ist oftmals die Erfahrung der anderen Gruppenmitglieder hilfreich, z.B. bezüglich der Wirksamkeit von Therapien und andere Erfahrungen.

Selbsthilfegruppen ersetzen jedoch keine Therapien und sonstige professionelle Hilfen. Sie ergänzen diese. Über der Selbsthilfe sollte deshalb die Therapie nicht vernachlässigt werden. Außerdem wäre es auch nicht gut wenn man vergessen würde, dass es durchaus noch anderes gibt, was man tun kann, z.B. Sport, Bewegung, gesunde Ernährung, geistige oder musische Aktivitäten.

Selbsthilfe – Therapie – Ernährung – Bewegung, geistige und musische Interessen, wenn mehreres zusammen kommt, sind die Chancen am besten, dass es einem wieder besser geht.

Wie sind Selbsthilfegruppen organisiert?

Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Personen (z.B. Ärzten, Therapeuten, anderen Medizin- oder Sozialberufen) geleitet, sondern sie organisieren sich selbst. In der Regel bestimmen sie jemanden aus ihrer Mitte, um die Sitzungen zu leiten. Man trifft sich regelmäßig, zumeist einmal im Monat, manchmal auch öfters, um mit anderen zu sprechen, die ein ähnliches Problem haben.

Welche Arten von Selbsthilfegruppen gibt es?

Man kann Selbsthilfegruppen grob in zwei Arten einteilen. Einmal Gruppen, deren Mitglieder selbst betroffen sind und gelegentlich auch selbst Psychiatrie-Erfahrung haben. Zum anderen Gruppen von Personen, die eine nahe Beziehung zu einer betroffenen Person haben, zum Beispiel als Angehörige. Diese Angehörigengruppen werden an anderer Stelle aufgeführt (vgl. Stichwort „Angehörige“).

Wie finde ich eine Selbsthilfegruppe?

In vielen Fällen entsteht der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe durch persönliche Bekanntschaft mit Mitgliedern der Gruppe. Unabhängig davon kann man sich auch bei einer speziellen Informationsstelle erkundigen. In Trier ist dies die für die gesamte Region zuständige Informationsstelle  SEKIS.

www.sekis-trier.de

SEKIS hat eine ständig aktualisierte Kartei über Selbsthilfegruppen in der gesamten Region und gibt Informationen, wo und wann die Treffen sind. Auch wenn man eine  eigene Gruppe gründen möchte, erhält man dort Unterstützung mit Rat und Tat.