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Informationen zum neuen Bundesteilhabegesetz

Am 1.1.2017 ist das neue Bundesteilhabegesetz in Kraft getreten. Dank der Proteste der Betroffenen und Behindertenverbände sind wesentliche Verbesserungen gegenüber dem ersten Gesetzentwurf erreicht worden. Leider ist bei der Anrechnung von Einkommen und Vermögen die jetzige Regelung noch sehr unbefriedigend. Bis 2020 gibt es eine Übergangszeit, in der z.B. die Anrechnung des Partnereinkommens noch erfolgt.
Im folgenden Beitrag werden die wichtigsten Fragen kurz und prägnant beantwortet.

 

http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/35284/Fragen-und-Antworten-zum-Bundesteilhabegesetz.htm

 

Psychiatrie Erfahrene

 

 

Nähere Informationen bei:

 

SEKIS – Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e. V.Gartenfeldstraße 22, 54295 Trier
Tel.: 0651 – 14 11 80
Fax: 0651 – 99 17 688
Email: kontakt@sekis-trier.deTelefonische SprechzeitenMontag: 9.00-12.00 Uhr und 16.00-19.00 Uhr
Mittwoch: 14.00-16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-12.00 UhrFreitag: 9.00 -12.00 Uhr

Viele hilfreiche Informationen und Anregungen finden Sie auch auf der Homepage des Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen Rheinland-Pfalz

http://www.lvpe-rlp.de 

 
 
  

Selbsthilfegruppen in Trier und im Umland (Stand März 2013)

 

Psychiatrie Erfahrene – Trier 
2. und 4. Dienstag im Monat, 17-19.00 Uhr
Alte Schmiede, Petrusstraße 22
Flyer PE-Gruppe 
 
SeelenWorte Trier (neu 2017)14tägig samstags ab 15.00 UhrAlte Schmiede, Petrusstraße 22 
 
Depressionen – Trier 
14tägig donnerstags,19.00Uhr
ESG Trier / an der Universität
 
Depressionen II – Trier14tägig donnerstags, 18.30 UhrMutterhaus Nord, ehemaliges Schwesternwohnheim

 

Bipolare Erkrankung – Trier 
 
SHG bipolar Trier
Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige
Treffen:
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr
Bürgerhaus Trier-Nord, Franz-Georg-Str. 36 in 54292 Trier
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte den Aushang an der Eingangstür beachten.
 
Angst und Panikattacken – Trier / 2 SHG14tägig montags, 19.00 Uhr im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen14tägig mittwochs, 19.30 Uhr AWO Trier, Saarstraße 
 
Zwangserkrankungen – Trier1 x monatlich samstags, 15.00 bis 17.00 Uhr
Bürgerhaus Trier-Nord
 
EA-Frauengruppe Trier
2. und 4. Donnerstag im Monat, 19.30 bis 21.30 Uhr
Familienbildungsstätte Trier, Krahnenstraße 39b
 

 

 
In der Region bestehen folgende Selbsthilfegruppen
 
Psychiatrie Erfahrene -Wittlich
„Wende Treppe“
in der Regel 14tägig, Termine auf Anfrage bei SEKIS
 
SeelenWorte – Saarburg
 2. Dienstag im Monat, Café Hackenberger
 
Ängste und Depressionen Kaisersesch (neu 2016)Treffen 14tägigÄngste und Depressionen Bitburg (neu 2017)14tägig dienstags,18.00 bis 20.00 Uhr
Caritas-Beratungsstelle Bitburg, Brodenheckstraße 1
Gesprächskreis „Meine Seele darf sprechen“ in Daun14tägig im DRK-Haus, Termine auf Anfrage 

Angst und Depressionen – Kusel

“Lichtblick”
1. und 3. Donnerstag im Monat, 18.00-19.30 Uhr
Katharina von Bora Haus, Kusel
 
 
Depressionen – Cochem
2. und 4. Donnerstag im Monat im Krankenhaus Cochem,19.00Uhr
 
 
Emotions Anonymous – Bernkastel-Kues
1. und 3. Dienstag im Monat,19.30Uhr
Klinik Burg Landshut, Kueser Plateau
 
  
Emotions Anonymous -Bitburg
montags,19.00Uhr
Tagesklinik Krankenhaus Bitburg
  
Emontions Anonymous – Bullay
14tägig, 19 bis20.30Uhr
(Anfrage bei SEKIS)
 
 
Psychische Erkrankungen „Jo zu mir“ – Ettelbruck / Luxemburg
Für Betroffene UND Angehörige von psychischen Erkrankungen aller Art
14tägig freitags in Ettelbruck
 
 
 
 

 

Kommt eine Selbsthilfegruppe für mich in Frage?

Soll ich an einer Selbsthilfegruppe teilnehmen?

 

Hier einige Informationen und Überlegungen zum Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen.

 

Was ist eine Selbsthilfegruppe?

„Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen auf örtlicher / regionaler Ebene, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten und/oder psychischen Problemen richten, von denen sie entweder selbst oder als Angehörige betroffen sind.“

Quelle: Gemeinsame und einheitliche Grundsätze der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20 Abs.4 SGB V vom 10.03.2000

Selbsthilfegruppen sind enge und vertrauliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern. Vieles, auch sehr Persönliches, kommt dabei zur Sprache. Manche Mitglieder legen deshalb Wert auf Anonymität und besuchen ein Gruppe an einem anderen Ort als ihrem Wohnort.

Soll man sich einer Selbsthilfegruppe anschließen?

Ob eine Selbsthilfegruppe für einen selbst gut ist weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Manche haben sehr gute Erfahrungen, andere sehen dies eher kritisch.  Was einem hilft kann man erst wissen, wenn man es versucht hat.

Für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die mitunter  Angst haben, überhaupt aus dem Haus zu gehen, können die sozialen Kontakte in der Gruppe ganz besonders hilfreich sein. Und in einer Krisensituation sind mitunter die anderen Gruppenmitglieder wichtige Gesprächspartner und gelegentlich auch persönliche Begleiter,  z.B. in eine Klinik. Bei seltenen Krankheiten ist oftmals die Erfahrung der anderen Gruppenmitglieder hilfreich, z.B. bezüglich der Wirksamkeit von Therapien und andere Erfahrungen.

Selbsthilfegruppen ersetzen jedoch keine Therapien und sonstige professionelle Hilfen. Sie ergänzen diese. Über der Selbsthilfe sollte deshalb die Therapie nicht vernachlässigt werden. Außerdem wäre es auch nicht gut wenn man vergessen würde, dass es durchaus noch anderes gibt, was man tun kann, z.B. Sport, Bewegung, gesunde Ernährung, geistige oder musische Aktivitäten.

Selbsthilfe – Therapie – Ernährung – Bewegung, geistige und musische Interessen, wenn mehreres zusammen kommt, sind die Chancen am besten, dass es einem wieder besser geht.

Wie sind Selbsthilfegruppen organisiert?

Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Personen (z.B. Ärzten, Therapeuten, anderen Medizin- oder Sozialberufen) geleitet, sondern sie organisieren sich selbst. In der Regel bestimmen sie jemanden aus ihrer Mitte, um die Sitzungen zu leiten. Man trifft sich regelmäßig, zumeist einmal im Monat, manchmal auch öfters, um mit anderen zu sprechen, die ein ähnliches Problem haben.

Welche Arten von Selbsthilfegruppen gibt es?

Man kann Selbsthilfegruppen grob in zwei Arten einteilen. Einmal Gruppen, deren Mitglieder selbst betroffen sind und gelegentlich auch selbst Psychiatrie-Erfahrung haben. Zum anderen Gruppen von Personen, die eine nahe Beziehung zu einer betroffenen Person haben, zum Beispiel als Angehörige. Diese Angehörigengruppen werden an anderer Stelle aufgeführt (vgl. Stichwort „Angehörige“).

Wie finde ich eine Selbsthilfegruppe?

In vielen Fällen entsteht der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe durch persönliche Bekanntschaft mit Mitgliedern der Gruppe. Unabhängig davon kann man sich auch bei einer speziellen Informationsstelle erkundigen. In Trier ist dies die für die gesamte Region zuständige Informationsstelle  SEKIS.

www.sekis-trier.de

SEKIS hat eine ständig aktualisierte Kartei über Selbsthilfegruppen in der gesamten Region und gibt Informationen, wo und wann die Treffen sind. Auch wenn man eine  eigene Gruppe gründen möchte, erhält man dort Unterstützung mit Rat und Tat.

 

 

 

Presseartikel

Zur aktuellen Diskussion nach dem Germanwings-Absturz hat Asmus Finzen einen lesenswerten Beitrag verfasst:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/depressionen-machen-keinen-massenmoerder-13512760.html

 

 

 

Auch auf die nachstehenden Informationen und die Termine weiter unten möchte ich Sie/euch gerne aufmerksam machen. Danke allen, die bei der Erstellung des „Newsletters“ mitwirken. Diese eMail darf an mögliche Interessierte weitergeleitet werden. Falls jemand keine weiteren eMails erhalten mag, bitte ich um eine kurze diesbezügliche Mitteilung.

Alles Gute, freundliche Grüße
Peter Weinmann
Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt Leben ASL
http://www.yael-elya.de/index.php?spath=417&

Einer von fünf Erwachsenen wird gemobbt, bedroht oder schikaniert. Das zeigen die Zahlen der DEGS-Gesundheitsstudie. Vor allem am Arbeitsplatz kann das dramatische Folgen haben. Zu Hause üben Frauen der Analyse zufolge ähnlich häufig körperliche Gewalt aus wie Männer, berichtet der Spiegel am 27.05.: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, wird es ausführlich getestet. Winfried Rief von der Universität Marburg bemängelt aber, dass „Nebenwirkungen sehr stiefmütterlich behandelt“ würden. Das betreffe allein 80 Prozent der Tests von Psychopharmaka. „Nebenwirkungen sollten genauso exakt untersucht werden wie die heilende Wirkung“, urteilt der Psychologe in der naturwissenschaftlichen Fachzeitschrift New Scientist vom 24.05.: http://www.newscientist.de/inhalt/medizin-wie-sicher-sind-medikamententests-an-menschen-a-902067.html

Kann man eine Karriere als Professorin machen und gleichzeitig an Schizophrenie erkrankt sein? Elyn Saks kann. Und nicht nur das: Sie hat einen Bestseller über ihre Erfahrungen geschrieben und ein Institut für Ethik in der Psychiatrie gegründet. „Es ist wichtig, die Patienten zu ermutigen und ihnen nicht gleich zu sagen, dass sie ihre Erwartungen senken müssen“, erklärt Saks den Ärzten, meldet die Zeit am 18.05.: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/03/schizophrenie-elyn-saks

Heilen mit dem Geist: Hirnforscher entdecken, wie die Seele die Biologie des Körpers verändert und ihm helfen kann, Erkrankungen zu überwinden. Meditieren, Yoga und positives Denken, lange als Esoterik abgetan, erobern die Schulmedizin, titelt der Spiegel am 18.05.:http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html

Die katastrophale Veränderung der Psychiatrie führt zu einem gigantischen Anstieg der Verordnungen von Psychopharmaka und letztlich einer Medikalisierung des Lebens, behauptet die Frankfurter Rundschau am 17.05.: http://www.fr-online.de/wissenschaft/diagnose-doc-pharma,1472788,22788266.html

Nach Informationen des Spiegels wurden bis zum Mauerfall in mehr als 50 DDR-Kliniken unter anderem Herzmedikamente und Antidepressiva getestet – oft ohne Wissen der Betroffenen. West-Pharmahersteller gaben demnach bei DDR-Kliniken mehr als 600 Arzneimittelversuche in Auftrag. Dabei kam es zu zahlreichen Todesfällen, auch wurden Tests wegen Nebenwirkungen abgebrochen, veröffentlicht der Spiegel am 16.05.: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pharmaversuche-in-der-ddr-regierung-will-aufklaerung-mitfinanzieren-a-900139.html

Der Psychiater Stanislav Grof erforschte die Effekte bestimmter Atemtechniken und die Bedeutung von Geburtstraumata und vorgeburtlichen Spuren für die Behandlung psychischer Probleme und für persönliches Wachstum. Schließlich begründete er mit Kollegen wie Abraham Maslow, Ronald D. Laing und anderen eine eigene psychologische Schule, berichtet der österreichische Standard am 13.05.: http://derstandard.at/1363710627325/Mit-LSD-zurueck-bis-zur-Geburt

Wer bin ich? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Gibt es Gott? Was ist der Sinn des Daseins? Wieso das alles? Was kommt nach dem Tod? Sich den spirituellen Dimensionen psychischer Erkrankungen bewusst zu werden – darum ging es Dorothea Galuska und ihrem Mann Joachim, als sie 1990 die Heiligenfeld Kliniken gründeten. Man dürfe diese Krisen nicht ausschließlich mit Medikamenten behandeln, sagt Dorothea Galuska. Darin schwingt eine Kritik an herkömmlichen psychiatrischen Methoden mit, veröffentlicht der Deutschlandfunk am 11.05.:http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/2103807/

Schaden und Nutzen der Psychiatrie: Ich habe mich nicht verrückt gefühlt, aber eine Fehldiagnose ist schwer zu beweisen. Was normal und was krank ist, lässt sich nicht messen. Was mit mir passierte – die Fixierung, die Psychopharmaka, die ich per Tropf bekam -, war rechtens. Aber als ich nach vier Monaten entlassen wurde, hatte ich Angstzustände und Depressionen, ich dachte an Suizid. Statt 68 Kilo wog ich 107, wegen der Pillen, steht am 11.05. in der Taz: http://www.taz.de/Schaden-und-Nutzen-der-Psychiatrie/!116040/

Das neue Schweizer Erwachsenenschutzrecht schafft bezüglich der Patientenverfügung eine Sondersituation, wenn eine „Fürsorgerische Unterbringung (FU)“ vorliegt. Dann nämlich muss eine Patientenverfügung zwar berücksichtigt werden, sie ist aber – anders als bei körperlichen Erkrankungen – nicht verbindlich. Der Gesetzgeber wollte offensichtlich verhindern, dass eine Patientenverfügung den Zweck der FU zunichte macht. Dies ist einerseits nachvollziehbar, denn im FU-Fall besteht ja immer dringender medizinischer Handlungsbedarf. Andererseits verursacht diese unterschiedliche rechtliche Behandlung körperlicher und psychischer Störungen Unbehagen, meint die Neue Züricher Zeitung am 11.05.: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/zwang-in-der-psychiatrie-soll-ausnahme-sein-1.18079229

Auch dank des Marketings von Pharmafirmen ist im öffentlichen Bewusstsein vor allem eine Vorstellung der biologischen Psychiatrie gut verankert – nämlich dass bei Depressionen ein Mangel des Botenstoffs Serotonin vorliege. Antidepressiva könnten diesen Mangel ausgleichen, so wie man bei Diabetes den Insulinmangel kompensiert. Das ist die Theorie. Doch bis zum heutigen Tage bleibt die Psychiatrie den Nachweis dafür schuldig. Die Probleme einer biologisch orientierten Psychiatrie beginnen allerdings schon bei der Diagnose. Psychiatrische Diagnosen beruhen bisher nicht auf objektiven Labortests,  schreibt die Stuttgarter Zeitung am 8.05.: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.psychologie-kranke-seele-krankes-hirn.0c105c3a-285c-40ed-acd9-5453b52998d1.html

Gestresste Kinder, gestresste Eltern – immer öfter werden schon die ganz Kleinen zum Psychologen geschickt. Und schon jetzt schlagen Experten Alarm: An Pfingsten kommt ein neuer Diagnosekatalog auf den Markt. Ein paar Symptome reichen aus, um als Kind bereits als psychisch krank zu gelten und Psychopharmaka verabreicht zu bekommen. Und diese können für Kinder zu besorgniserregenden Langzeitfolgen führen, meldet der Bayrische Rundfunk am 7.05.: http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/dossiers-und-mehr/kinder-beim-psychologen100.html

Die Zahl der ADHS-Diagnosen steigt rasant – und mit ihr die Verordnungen von Psychopharmaka. Eine Befragung von spezialisierten US-Ärzten hat jetzt ergeben, dass sich bei der Therapiewahl längst nicht alle an die Leitlinien halten. Anstelle der Verhaltenstherapie probieren viele zunächst Pillen aus, veröffentlicht der Spiegel am 6.05.: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/0,1518,898286,00.html

Seelisches Leid trifft nicht nur Einzelne – es trifft auch deren Familien, Ehen und Beziehungen. Die Systemische Therapie sucht im sozialen Gefüge des psychisch Kranken nach den Wurzeln des Übels. Die Therapiemethode ist weltweit anerkannt. Trotzdem wird sie von den deutschen Kassen nicht bezahlt, meldet der Spiegel am 5.05.: http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/familientherapie-g-ba-prueft-nutzen-der-systemischen-psychotherapie-a-897902.html

Das neue DSM-5 erscheint nicht als Handbuch medizinischen Wissens, sondern als Handbuch medizinischer Macht– eine Macht, die auch im Bereich der Psychiatrie die Hospitäler längst in Unternehmen verwandelt hat. Die einmal von den Patienteninitiativen geforderte Selbstbestimmung gehört heute zu den programmatischen Leistungsanforderungen der Selbstsorge; die Psychiatrie erscheint dabei nicht nur als Integrationsmaschine, sondern auch als Mechanismus der Ausschließung. Die gesellschaftliche Normalität ist längst in den psychiatrischen Betrieb hineingewachsen, schreibt die linke politische Wochenzeitung Jungle World am 2.05.: http://jungle-world.com/artikel/2013/18/47609.html

Wer psychische Probleme hat, landet in Deutschland schnell in der psychiatrischen Klinik. Ganz anders im benachbarten Ausland, wo es mehr ambulante Angebote gibt. „Da wollen wir auch hin“, sagt Andrea Reinartz von der AOK Rheinland. Im Kreis Mettmann wird neuerdings sogar ambulante Soforthilfe angeboten: Ziel ist es, die Kranken in ihrem privaten Umfeld oder auch mal in einer „Krisenpension“ zu betreuen, Krankenhaus-Aufenthalte zu reduzieren und Rückfälle möglichst zu vermeiden, schreibt die Rheinische Post am 1.05.: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/hilden/nachrichten/netzwerk-hilft-psychisch-kranken-krisenpension-statt-psychiatrie-1.3368482

Wie Selbsthilfe SeelenLaute Saar, die saarländische Landesorganisation kultureller Selbsthilfe Psychiatrieerfahrener mitteilt, ist die neue „SeelenLaute“ Nr. 7 zum 25. April 2013 erschienen und wird im ganzen Saarland verteilt, meldet Art-Transmitter am 27.04.: http://www.art-transmitter.de/index.php?tp=20&newsid=835&suche=Seelenlaute

Regelungen an medizinischen Fakultäten, die Pharmageschenke an die Studierenden begrenzen, beeinflussen das Verschreibungsverhalten der späteren Ärzte: Sie sind bei Verordnungen zurückhaltender. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um Marissa King von der Yale University School of Management, New Haven, im British Medical Journal, meldet das Ärzteblatt bereits am 31.01.: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53270/Wie-Pharmageschenke-im-Studium-spaetere-Verschreibungen-beeinflussen

Und aktuelle Informationen des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener stehen unter http://www.bpe-online.de/1/aktuelles.htm

Auf diese Veranstaltungen und Termine, die mit Beteiligung bzw. Unterstützung der ASL stattfinden, möchte ich Sie/euch gerne hinweisen:

„Himmel und Hölle“: 5. Saarländischer kultureller Selbsthilfetag für seelische Gesundheit am Samstag, 8. Juni ab 14 Uhr in Wadern-Morscholz. Mehr Infos unter: http://www.bpe-online.de/1/termine.htm

„Sucht und Substanzabhängigkeit aus Sicht Psychiatrie-Erfahrener“, Fortbildungsveranstaltung der ASL für die Akademie des Saarländischen Schwesterverbands am 10. Juni in Ottweiler/Saar: http://www.schwesternverband.de/akademie/weiterbildung.html

„Schamanismus, Sterben und Tod“: Wochenendseminar der ASL am Samstag/Sonntag, 29./30. Juni in Saarbrücken. Mehr Infos unter http://www.hotfrog.de/Firmen/Peter-Weinmann-Schamanische-Heilweisen-Saarland/Schamanismus-Sterben-und-Tod-Seminar-am-29-30-Juni-2013-in-Saarbr%C3%BCcken-171190

„Offener Informationstreff Seelische Gesundheit“, jeden Dienstag von 17 bis 18 Uhr im Café Kostbar (http://www.cafekostbar.de), Nauwieserstraße 19, Saarbrücken. Der offene Informationstreff wird gefördert von der Knappschaft, der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der BKK ZF & Partner, der pronova BKK, der IKK Südwest, der Deutschen BKK, der Daimler BKK und der Securvita BKK.

Offene Treffen der Saarbrücker Psychiatrie-Erfahrenen (UPS), jeden ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr ebenfalls im Café Kostbar.

Peter Weinmann
Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt Leben (ASL)
Försterstraße 36
66111 Saarbrücken
Telefon 0681/62641 und 0175/5309894
eMail peterweinmann@gmx.de<mailto:peterweinmann@gmx.de>
Internet http://www.yael-elya.de/ und
http://www.yael-elya.de/index.php?spath=417&
Der monatliche „Newsletter“ mit aktuellen Informationen zu seelischer Gesundheit, Selbsthilfe, Psychiatrie(kritik) und zu den Aktivitäten der ASL – eMail an asl-sb@gmx.de<mailto:asl-sb@gmx.de>

„Wir wussten nicht, dass es unmöglich ist, deshalb haben wir es geschafft!“ (Jean Cocteau)

Angehörige

 

Selbsthilfegruppen von Angehörigen psychisch kranker Menschen

 

 

Angehörige von Menschen mit Depressionen (Trier)
 
2. Mittwoch im Monat, 19.30 Uhr
Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Haus K
Feldstr. 16, Trier
 

Angehörige von Menschen mit Depressionen (neu 2017)

14tägig auf Anfrage; Familienbildungsstätte Trier, Krahnenstraße 39b

 

Angehörige psychisch Kranker (Trier)
 
1. Mittwoch im Monat, 16.00 Uhr
Raphaelshaus, Peter-Friedhofenstr. 31, Trier
Kontakttelefon  (0651)  28492 und (06578) 867

 

 

Angehörige psychisch Kranker (Bitburg)
 
einmal monatlich,
Tagesklinik Krankenhaus Bitburg

 

 

Angehörige psychisch Kranker (Prüm)
 
einmal monatlich – Termine auf Anfrage
Haus der Caritas Prüm, Calvarienbergstr.

 

 

Neben diesen weitgehend selbst organisierten Gruppen gibt es auch noch professionell angeleitete Gruppen für Betroffene und Angehörige (so z.B. für Kinder psychisch kranker Eltern und erwachsene Kinder psychisch kranker Eltern).

 

Nähere Informationen zu Angehörigen-Selbsthilfegruppen und professionell angeleiteten Angehörigengruppen in der Region Trier erhalten Sie von:

 

SEKIS – Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e. V.
Balduinstraße 6, 54290 Trier
Tel.: 0651 – 14 11 80
Fax: 0651 – 99 17 688
Email: kontakt@sekis-trier.de
Telefonische Sprechzeiten
Montag: 9.00-12.00 Uhr und 16.00-19.00 Uhr
Mittwoch: 14.00-16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-12.00 Uhr

 

Allgemeine Informationen für Angehörige finden Sie auch beim Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker Rheinland Pfalz unter

http://www.lapk-rlp.de

 

Aktuelles

Workshop „EX-IN“ – Genesungsbegleitung am 15. Juni 2019

Seit über 10 Jahren gibt es in Deutschland die EX-IN Bewegung. Menschen, die als selbst Betroffene Experten sind, werden für die Unterstützung von psychisch Kranken in verschiedensten Einrichtungen ausgebildet und kommen dort als GenesungsbegleiterInnen zum Einsatz. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es diese Ausbildung. Bei diesem Fachtag wird über diesen Ansatz ausführlich informiert. Der folgende Flyer informiert über diese Veranstaltung.

EX IN Workshop 15.6.2019 Text für Internetplattformen lang

24.5.2016  18.00 Uhr

Tagesstätte St. Maximin

In der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Herr Stozek und Herr Bonfig standen aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Der neue Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

Josef Bernardy  – Vorsitzender

Johannes Marxen – stellvertretender Vorsitzender

Sascha Calmy – Schriftführer

Stefan Kugel – Kassenwart

Elke Thees – Beisitzerin

 

Tagesstruktur

 

 

Hier können Sie einen Antrag für Unterstützung zur Tagesstruktur stellen

 

Eingliederungshilfen zur Tagesstruktur
Amt für Soziales und Wohnen 
Am Augustinerhof, Verwaltungsgebäude II,  54224 Trier
Sekretariat:    Tel. (0651)  7 18 15 09
Sprechzeiten: Mo.,Mi. u. Fr. 8.30 – 11.30 Uhr

 

Eingliederungshilfen zur Tagesstruktur
Sozialamt Landkreis Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier
Tel. (0651)  715 0

 

Angebote und Unterstützung zur Tagesstruktur in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg

 

Tagesstätte St. Maximin für psychisch kranke Menschen
Petrusstraße 22, 
Postanschrift: Thebäerstraße 21, 54292 Trier
Telefon: 0651/2096-320
Ansprechpartner:
Ingrid Kress (Einrichtungsleitung)
kress.ingrid@caritas-region-trier.de

Clubangebot/offener Treff

In den Räumlichkeiten der „Alten Schmiede“
Petrusstraße 22, 54292 Trier
Öffnungszeiten:
Montags und mittwochs von 14.00 h bis 16.30 h
Telefon: 0651/2096-325

 

Robert-Walser-Haus
Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Saarburg
Bahnhofstaße 17 , 54439 Saarburg
Ansprechperson: Doris Eck
Telefon: 06581 994203
E-Mail: eck.doris@caritas-region-trier.de

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Wohn- und Betreuungsangebote
Medardstraße 36, 54294 Trier
Tel.: +49 (0)651 9941193
Fax: +49 (0)651 9941195
Mobil: +49 (0)171 4725157
E-Mail: gpa.trier@bb-schoenfelderhof.de

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
GPBZ Schweich
Zum Schwimmbad 2, 54338 Schweich
Tel.: +49 (0)6502 995006
Fax: +49 (0)6502 995007
Mobil: +49 (0)160 4740741
E-Mail: gpa.schweich@bb-schoenfelderhof.de

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
GPBZ Hermeskeil
Bahnhofstr. 7, 54411 Hermeskeil
Tel.: +49 (0)6503 994497
Fax: +49 (0)6503 994496
Mobil: +49 (0)160 96939000
E-Mail: gpa.hermeskeil@bb-schoenfelderhof.de 

Wohnen

 

 

Unterstützende Angebote im Bereich „Wohnen“ tragen entscheidend dazu bei, dass psychisch kranke und behinderte Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und nicht heimatfern untergebracht werden müssen. Sie bilden neben der psychiatrischen Abteilung am Allgemeinkrankenhaus den Kern einer gemeindenahen psychiatrischen Versorgung.

In der Region Trier entstand 1999 der Wohnverbund Trier mit einer Versorgungspflicht für die Bewohner der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg. Darin arbeiten Träger und Einrichtungen mit der Stadt und dem Landkreis sowie der Klinik eng zusammen, um psychisch kranken Personen aus der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg die notwendigen Hilfen zu geben, damit sie so weit wie möglich selbständig leben können.

Im Vordergrund stehen dabei ambulante Hilfen in ganz unterschiedlicher Form. Sie werden entweder im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ oder durch gezielte Leistungen des „Persönlichen Budgets“ erbracht und ermöglichen in vielen Fällen auch bei schweren Beeinträchtigungen den Verbleib  in einer eigenen Wohnung.

Für psychisch kranke Menschen, die intensivere Betreuung benötigen die ambulant nicht mehr zu leisten ist, gibt es Angebote im Heimbereich und in Außenwohngruppen.

In der Stadt Trier sind alle Anbieter des Wohnverbundes im gesamten Stadtgebiet aktiv.

Im Landkreis gibt es regional abgegrenzte Einzugsgebiete für die gemeindepsychiatrischen Angebote, die jeweils von den Barmherzigen Brüder Schönfelderhof und dem Caritasverband Trier abgedeckt werden.

 

 

Wohnangebote in der Stadt Trier im Rahmen des gemeindepsychiatrischen Wohnverbundes

 

 

Caritasverband Trier e.V. –  Wohnverbund Raphaelshaus

 

Der Wohnverbund Raphaelshaus umfasst einen kleinen Heimbereich, mehrere Außenwohngruppen und differenzierte ambulante Unterstützungsangebote in der eigenen Wohnung im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ und des „Persönlichen Budgets“.

 

Raphaelshaus Trier
Peter-Friedhofen-Str. 31
54292 Trier
0651/2709513
Raphaelshaus Trier

 

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof – Gemeindepsychiatrische Angebote Trier

 

Der Schönfelderhof bietet in Trier Hilfen in intensiv betreuten Wohngemeinschaften und in der eigenen Wohnung über das „Betreute Wohnen“ und das „Persönliche Budget“ an.

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Wohn- und Betreuungsangebote
Medardstr. 36, 54294 Trier
0651/9941193
Schönfelderhof – GPA Trier

 

 

Club Aktiv e.V.

 

Der Club Aktiv unterstützt durch ambulante Hilfen über das „Betreute Wohnen“ und das „Persönliche Budget“ psychisch kranke und mehrfachbehinderte Menschen in ihrem Wunsch, zu Hause leben zu können.

 

Club Aktiv e.V.
Psychosoziale Hilfen
Bergstr. 49
54295 Trier
0651/1455175
Club Aktiv – Psychosoziale Hilfen

 

 

 

Die Tür – Suchtberatung e.V.

 

Die Tür unterstützt suchtkranke Menschen durch begleitende Angebote im Rahmen des „Persönlichen Budgets“ bei der Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens in der eigenen Wohnung.

 

Die Tür
Suchtberatung e.V.
Oerenstr. 15
54290 Trier
0651/170360
Die Tür – Suchtberatung e.V.

 

 

 

Markusbrücke e.V.  – St. Markushaus

 

Das Markushaus bietet Wohnmöglichkeiten im Heimbereich, in einer Außenwohngruppe und unterstützende ambulante Hilfsangebote in Form des „Betreuten Wohnens“ und des „Persönlichen Budgets“.

 

St. Markushaus
Markusberg 24c
54293 Trier
0651/937780
St. Markushaus Trier

 

 

 

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. – Annastift / Haus Maria Goretti

 

Die Mutter-Kind-Einrichtung Annastift bietet stationäre und ambulante Hilfeangebote mit besonderer pädagogischer Zielsetzung für Schwangere und Mütter mit ihren Kindern, die Probleme mit der Pflege, Versorgung und Erziehung haben und aufgrund ihrer besonderen persönlichen und familiären Situation nicht in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

 

Annastift
Krahnenstr. 32
54290 Trier
0651/9496201
Annastift
 

Das Haus Maria Goretti ist eine Einrichtung für Frauen und junge Mädchen die sich in einer akuten Notlage und Krisensituation befinden. Für psychisch kranke Frauen werden auch ambulante Hilfen angeboten.

 
Haus Maria Goretti
Krahnenufer 23
54290 Trier
0651/9496150
Haus Maria Goretti

 

 

 

AWO Suchthilfe gGmbH

 
Die AWO Suchthilfe Neuwied bietet in Trier sowie in Bitburg eine ambulante Versorgung in Form von Betreutem Wohnen für alkohol- und/oder medikamentenabhängige Menschen an. 
 
 
Kontakt: Alte Gerberei 5, 54634 Bitburg
Telefon:06561 94 48 – 0
http://www.awo-suchthilfe.de/html/betreutes_wohnen_sucht.php

 

 

 

Wohnangebote im Kreis  Trier-Saarburg im Rahmen des Gemeindepsychiatrischen Wohnverbundes

 

In der Psychiatrieplanung des Landkreises Trier-Saarburg wurden die Barmherzigen Brüder Schönfelderhof und der Caritasverband Trier e.V. mit der Versorgung der Kreisbewohner betraut.

Neben den vorhandenen Kerneinrichtungen Schönfelderhof in Zemmer und Raphaelshaus in Trier entstanden Gemeindepsychiatrische Zentren, die differenzierte Angebote im Wohnbereich machen. Außer intensiv betreuten Wohngruppen werden von dort in erster Linie ambulante Hilfen in Form des Betreuten Wohnens und der Hilfen über das Persönliche Budget angeboten.

Die verschiedenen Einrichtungen des Schönfelderhofes und des Caritasverbandes sind zwar grundsätzlich für einen räumlich abgegrenzten Teil des Kreisgebietes zuständig, die Wahlfreiheit des einzelnen Klienten bleibt jedoch gewährleistet.

 

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof

Heimbereich Zemmer und Gemeindepsychiatrische Angebote Fidei

 

Der Schönfelderhof bietet in Zemmer die Möglichkeit der Heimunterbringung und durch die Gemeindepsychiatrischen Angebote Fidei ambulante Unterstützung für einen großen Teil der Verbandsgemeinde Trier-Land.

 

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Gemeindepsychiatrische Angebote
54313 Zemmer
Tel.: 06580 912-0
Schönfelderhof – Gemeindepsychiatrische Angebote
 

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Wohn- und Betreuungsangebote
Römerstr. 15
54662 Herforst
Tel.: 06562 3453
GPA Fidei
 
 
 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof

Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Schweich

 

Das Gemeindepsychiatrische Betreuungszentrum Schweich bietet für Bürger der Verbandsgemeinde Schweich Möglichkeiten im intensiv betreuten Wohnen, Wohnmöglichkeiten in Einzelappartments und Unterstützung beim Leben in der eigenen Wohnung.

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Schweich
Zum Schwimmbad 2, 54338 Schweich  Tel. 0602/995006
GPBZ Schweich

 

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof

Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Hermeskeil

 

Das Gemeindepsychiatrische Betreuungszentrum Hermeskeil ist räumlich zuständig für Bürger der Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell und teilweise der Verbandsgemeinde Ruwer. Auch hier stehen neben dem Angebot von intensiv betreutem Wohnen in einer Wohngemeinschaft vor alle ambulante Unterstützungsmöglichkeiten im Vordergrund.

 

Barmherzige Brüder Schönfelderhof
Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Hermeskeil
Bahnhofstraße 7, 54411 Hermeskeil, Tel. 06503/994497
GPBZ Hermeskeil

 

 

 

Robert-Walser Haus des Caritasverbandes

Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Saarburg

 

Das Robert-Walser Haus bietet intensive Unterstützung im Rahmen einer Außenwohngruppe des Raphaelshaus und differenzierte Hilfen beim Leben in der eigenen Wohnung über das Betreute Wohnen und Hilfen im Rahmen des Persönlichen Budgets für die Verbandsgemeinden Saarburg und Konz und teilweise die Verbandsgemeinden Trier-Land und Ruwer.

 

Robert-Walser Haus
Gemeindepsychiatrisches Betreuungszentrum Saarburg
Bahnhofstraße 17, 54439 Saarburg, Tel. 06581/994203
Robert-Walser Haus

 

 

Therapie

 

Manche psychischen Probleme gehen mit körperlichen Beschwerden einher. Daher suchen viele Betroffene zunächst ihren Hausarzt auf.

Leider wird hier oftmals die zugrunde liegende psychische Problematik nicht entdeckt.

Das liegt auch daran, dass den Patienten mitunter der Mut fehlt, ihre seelischen Probleme anzusprechen.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/psyche/07_05_psychisch_krank.php

 

Diese Offenheit ist jedoch die Voraussetzung für die Einleitung einer angemessenen Behandlung.

Hierzu ist dann zumeist die Überweisung an einen Facharzt oder Psychotherapeuten notwendig.

Erweist sich eine ambulante Behandlung als nicht ausreichend, kann ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Fachabteilung oder einer Tagesklinik notwendig werden.

 

Fachärzte für Psychiatrie und/oder Neurologie

 

Stadt Trier

 

 

Dr.  Volker Arndt, Engelstr. 31, Teil. 0651/75055

 

Dr. Peter Binz, Liebfrauenstr. 4a, Tel. 0651/975810

 

Dr. Michael Brenner, Stresemannstr.  5-9, Tei. 0651/76543

 

Dr.  Jutta Gradel, Südallee 33, Tel.  0651/9948190

 

Drs. Anne u.  Manfred Hassler, Bahnhofstr. 30, Tel. 0651/44933

 

Dr. Wieland Hirth, Südallee 37e, Tel. 0651/9794270

 

Dr. Anke Krenn, Stresemannstr. 5-9, Tel. 0651/76543

 

Dr. Thomas Wasser, Kurfürstenstr. 56, Tel. 0651/9945564

 

 

Kinder- und Jugendpsychiater in Trier

 

Dr. Annemarie Hinkeldey, Christophstr. 18, Tel. 0651/9945240

 

Dr. Dieter Appel, Auf der Bausch 98, Tei. 0651/69968064

 

 

Kreis Trier-Saarburg

 

Dr.  Norbert Gressnich, St. Josef Str. 5, 54411 Hermeskeil, Tel. 06503/2028

 

Michael Schönberger,  Schillerstr. 18, 54329 Konz, Teil. 06501/989722

 

Bernward Schüller,  Am Fruchtmarkt 2, 54439 Saarburg, Tei. 06581/99026

 

 

 

Weitere Informationen über die genannten Fachärzte erhalten Sie über den Arztfinder der Kassenärztlichen Vereinigung Trier.

http://www.kv-rlp.de/info-center/info-center/arztfinder/arztfinder-start.html

 

 

Psychotherapie

 

Bei vielen psychischen Störungen ist eine Psychotherapie die Behandlungsmethode der Wahl.

Aber auch bei Erkrankungen, die eine medikamentöse Behandlung erfordern, kann eine begleitende psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.

So zeigt sich, dass bei depressiven Erkrankungen eine Kombination von medikamentöser Therapie und Psychotherapie Wiedererkrankungen am besten verhindert.

Psychotherapie wird von niedergelassenen ärztlichen und psychologischen Therapeuten durchgeführt. Von den Krankenkassen sind nur bestimmte psychotherapeutische Richtungen anerkannt.

Über den Arztfinder der Kassenärztlichen Vereinigung Trier können die in der Region zugelassenen Psychotherapeuten ermittelt werden.

http://www.kv-rlp.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patienten/Psychotherapie/Psychotherapeuten_Trier.pdf

 

Für Hilfesuchende, die eine Psychotherapie benötigen, stellen sich viele Fragen, z.B:

  • Wann wird eine Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt?
  • Wie gestaltet sich das Antragsverfahren?
  • Wie erfahre ich, wo ein freier Therapieplatz vorhanden ist?

Die Kassenärztliche Vereinigung hat auf ihrer Website Informationen über den Weg in eine psychotherapeutische Behandlung zusammengestellt:

http://www.kv-rlp.de/patienten/psychotherapie.html

 

Freie Therapieplätze können über den Gesundheits-Informations-Service (GIS) erfragt werden.

http://www.kv-rlp.de/patienten/gis.html

 

Psychotherapeutische Behandlung wird auch in der Poliklinischen Psychotherapieambulanz der Universität Trier angeboten.

Psychotherapieambulanz Universität Trier

 

 

Stationäre Behandlung

 

Die Krankenhausversorgung für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg hat das Mutterhaus in Trier übernommen.

 

Dort gibt es eine psychiatrische Abteilung mit vier Behandlungsstationen (80 Betten).

 

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen
Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Abteilung für Psychiatrie Haus K 
Postfach 2920, Feldstraße 16,  54219 Trier 
Tel. (0651) 947-0 (Zentrale)
http://www.mutterhaus.de/de/abteilungen/psychiatrie.html

 

 

Am Mutterhaus gibt es auch eine Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie

http://www.mutterhaus.de/de/abteilungen/kinder-und-jugendpsychiatrie.html

 

Teilstationäre Behandlung in Tageskliniken

 

In Tageskliniken werden Patienten behandelt, die eine intensive Therapie benötigen, aber zu Hause wohnen bleiben können.

Durch den Aufenthalt in der Tagesklinik soll eine stationäre Behandlung vermieden oder verkürzt werden.

Auch nach einem stationären Aufenthalt ist eine Nachsorge in einer Tagesklinik sinnvoll.

In der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg gibt es zwei Tageskliniken.

Eine ist an der  psychiatrischen Abteilung des Mutterhauses angesiedelt, die andere am Krankenhaus in Saarburg.

 

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen
Psychiatrische Tagesklinik  Haus K
Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 
Postfach 2920, Feldstraße 16,  54219 Trier 
Tel. (0651) 947-0 (Zentrale)
http://www.mutterhaus.de/de/abteilungen/psychiatrie.html

 

 
Psychiatrische Tagesklinik am Kreiskrankenhaus
St. Franziskus Saarburg
Flachsspreit 10, 54439 Saarburg
Tel.: 06581-82-2800
Fax: 06581-82-2810
E-Mail: ptk@kreiskrankenhaus-saarburg.de